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Lernbild & Geschichte

Seit dem Jahr 2000 ist die w@lz ein fixer Bestandteil in Wiens Schullandschaft.

Folgende Fragestellung hat zur Gründung der w@lz geführt:

Was sind die bestmöglichen organisatorischen und institutionellen Rahmenbedingungen, um die vielfältigen Potenziale und Fähigkeiten, die in jungen Menschen schlummern, optimal zur Entfaltung zu bringen?

Fundamentaler Wandel

Bildung hat sich immer auf jene gesellschaftliche Realität zu beziehen, in der sich junge Menschen einmal bewähren müssen. Die gesellschaftliche Wirklichkeit, auf die Bildung heute vorbereiten soll, hat sich v.a. in zwei Bereichen fundamental verändert.

1. Garantierter Wandel ist die einzige Konstante, die sicher scheint. Ein Großteil jener Berufe, in denen junge Menschen einmal arbeiten werden, existiert heute noch nicht. Die Zeit, in der ein junger Mensch einen Beruf erlernt, und diesen dann ein Leben lang ausübt, ist mit Sicherheit vorbei. Arbeitslosigkeit bzw. der Umstieg von einem Arbeitsverhältnis auf ein anderes, laufendes Erlernen neuer Kenntnisse, Wechsel zwischen selbständiger und angestellter Tätigkeit, Mitarbeit in internationalen Organisations- und Kommunikationsformen werden zum Normalfall werden.

2. Auch die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft sind unsicher geworden: Die Rolle der Geschlechter zueinander oder die Frage nationaler Identität (um nur zwei Beispiele zu nennen) sind verhandelbar geworden. Vor diesem Hintergrund wollen wir in der w@lz dem Lernen einen optimalen Rahmen geben. Lernen heißt für uns nicht mehr, Wissen in einer vom wirklichen Leben getrennt geschaffenen Institution (Schule) vermittelt zu bekommen.

Lernen ist zweifach Programm:

Einerseits ist die w@lz ein Ort des Lernens für junge Menschen, andererseits bezieht die w@lz Lernen auch auf sich selbst, auf ihre Mitarbeiter/-innen und ihre Struktur. Die w@lz bemüht sich als gesamte Organisation um ein hohes Maß an Offenheit, Innovationskraft und Veränderungsbereitschaft.

Geschichte

Die w@lz wurde im Jahr 2000 von Renate Chorherr gegründet und startete zunächst mit einem Jahrgang, den „Alphas“ in Räumlichkeiten auf dem Gelände des Wiener Kabelwerks im 12. Bezirk. Als im Jahr 2003 die w@lz mit 5 Jahrgängen (9.-13. Schulstufe) komplett war, war es an der Zeit, sich nach einer neuen Bleibe mit ausreichend Platz umzusehen.

Nach eineinhalb Jahren Suchen, Sponsoren finden, Planung und Umbau wurde die "neue" w@lz im Herbst 2005 eröffnet – der jetzige Standort befindet sich im 14. Bezirk, gegenüber dem Hanusch-Krankenhaus.

Seit dem Schuljahr 2002/03 hat die w@lz das Öffentlichkeitsrecht für die 9. Schulstufe, seit 2006/07 auch für die 10.-13. Schulstufe.

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